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Grandios gegrillt und Gutes getan

21.08.2015, Christian Kaschuba

Wenn man in Hamburg „Wetter garantiert“, dann heißt das noch lange nicht, dass die Sonne scheint. Umso froher waren wir, als pünktlich zu unserer Sommer-Grillparty das Hoch Isabelle um die Ecke lugte und uns mit herrlichstem Sonnenschein einen famosen Abend auf unserer Dachterrasse bereitete. Wirklich wichtig für eine tolle Party ist aber nicht das Wetter, sondern Menschen. Die, die kommen. Und das sind nicht nur bei uns immer die Richtigen. Weil das offensichtlich nicht nur wir, sondern auch unsere Gäste so empfinden, hören wir erfreulich oft: „Bei Euch trifft man immer so coole Leute!“ Ja, genau. Das finden wir auch. (Deswegen laden wir ja auch so gerne regelmäßig zu Veranstaltungen wie der ORGANEO Movie Night oder dem ORGANEO Prime Time Talk ein, weil da immer was Überraschendes passiert.) Wir hatten uns im Vorwege überlegt: Wer sich glücklich schätzen darf, so unbeschwert eine Sommerparty feiern zu dürfen, sollte dabei nicht vergessen, dass es Menschen gibt, denen es weniger gut geht. Wir hatten bei der Anmeldung die Option angeboten, freiwillig einen Betrag nach Wahl spenden zu können. Die Idee war, dass wir dann am Abend gemeinsam entscheiden, für welches Projekt wir alle gemeinsam spenden wollen. Jeder kann eine Initiative vorschlagen, am Ende wird abgestimmt. Schon vor Beginn der Party wurden 105 Euro überwiesen und im Laufe des Abends kam noch reichlich Geld dazu. Am Ende die stolze Summe von 220 Euro. Grandios! Wir haben dann spontan beschlossen, diese Summe auf 500 Euro aufzurunden und dem Projekt unser aller Wahl zu spenden. Folgende Projekte bzw. Organisationen wurden vorgeschlagen und mit Herz und klugen Worten kurz vorgestellt: Viva con agua, Kinderhospiz Sternenbrücke, die Flüchtlingsrettung im Mittelmeer MOAS & Ärzte ohne Grenzen, ein konkretes Flüchtlingsprojekt in Hamburg, das Hamburger Straßenmagazin Hinz & Kunzt und die Tauschkiste. Alle diese Initiativen sind fantastisch und haben unsere Unterstützung verdient, aber wir wollten uns nun mal für ein Projekt entscheiden. Am Ende gewann mit knappem Vorsprung das noch zu benennende Flüchtlingsprojekt in Hamburg, wofür es viel Beifall gab. Habt Ihr hier konkrete Vorschläge für uns? Vielleicht kleinere, stadtteilbezogene Projekte? Oder doch die Zentrale Erstaufnahme (ZEA) von Flüchtlingen durch die Stadt Hamburg? Wir sind für Tipps jeder Art dankbar. Schickt uns einfach eine Mail. Wir werden es dann alsbald entscheiden und voll transparent kommunizieren, an wen wir gespendet haben. Was haben wir gelernt? Manche Dinge im Leben können so einfach sein: Man lade coole Menschen ein, die Richtigen kommen und der Rest entwickelt sich von alleine. Das ist nicht nur eine gute Faustregel für jede Party. Es ist auch „emergente Selbstorganisation“ in Reinkultur. Quod erat demonstrandum. Herzliche Grüße und auf bald ORGANEO – enjoy the change. P.S. Vielen Dank an unseren Partygast Bastian von Trendbrause, dem Hauptsponsor unserer Party. (Hauptsponsor by default, weil er der einzige Sponsor war. Qualität schlägt Quantität. Auch hier.) Die trendigen Brausen in Rot und Grün waren der heimliche Star des Abends. Lecker!...

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